Büttenhardt, gemeldet am 27. Juni 2004
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Copyright 2004 Thomas Peterlunger
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Copyright 2004 Franz Schriber
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Copyright 2004 Thomas Peterlunger
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Entdeckung: am Sonntag , 27.06.2004 um ca 8h00
Ort: Büttenhardt , SH, zwischen zwei Waldstücken, vom Hof her nicht einsehbar.
Feld: Roggen
Zugänglichkeit: Feld ist abgesperrt , Gruppenführungen zu bestimmten Zeiten. Nur mit Bewilligung des Landwirtes.
Medien: Zeitungsartikel am Montag 28. Juni 2004 In den Schafhauser-Nachrichten. TV -Beitrag in TELE Züri am Dienstag abend 06.Juli 2004
Zustand: noch grün, Boden sehr trocken.ca Anfangs August erntereif
Form: siehe Fotos und Zeichnung
Grösse: Die Gesamtlänge beträgt 144 Meter, der Grösste Kreis hat einen Durchmesser von rund 50m.
Besonderes: Der Landwirt erstattete bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt.
Kommentar: Peter Jetzer: (Feldbegehung am 28. Juni 2004):
Dank einer schnellen Meldung per E-Mail durch Herrn Schlatter am Sonntag den 27.Juni, konnte ich mich noch Abends auf den Weg machen und eine halbe Stunde vor dem Eindunkeln die Formation besichtigen. Zuerst dachte ich an einen Verschreiber des Melders, deren Länge er mit ca. 150 m angab. Als ich jedoch ankam und aus dem Auto stieg, musste ich zuerst 2 mal hinschauen um das zu glauben was da im Feld lag. Eine Formation in dieser Länge (gemessen 144 m) wurde uns aus der Schweiz bisher noch keine gemeldet. Diese Lang-Formationen kennt man vor allem aus England in den 90er Jahren . Der Ersteindruck war überwältigend. Beim genaueren hinsehen jedoch, kamen doch einige Zweifel über deren Qualität auf. Das Zentrum des grossen Kreises ist um ca. 1-2 m zur Hauptachse verschoben, auch irritierte mich die Hauptachse in dieser doch recht klotzigen und ungenauen Breite. In den Querbalken lagen die Pflanzen nicht einheitlich in einer Richtung, sondern Die Fläche der Querbalkens lag nicht einheitlich in gleicher Richtung bis zu den Enden hin, sondern ein paar Halmreihen lagen einfach in Gegenrichtung und bildeten so einen harten Abschluss der Querbalken.. Etwas wirklich Merkwürdiges waren die vielen geknickten sowie geköpften Ähren im stehenden Zentrum des grössten Kreises. Das heisst, die Ähren selbst waren nach unten geknickt oder fehlten ganz. Mir wurde jedoch bestätigt dass dies von den Entdeckern schon so vorgefunden wurde. Da es leider schon dunkel wurde musste ich meine Feldarbeit abbrechen und hoffte auf weitere Erkenntnisse anhand eventueller Luftbilder. Diese unterstützten meine Felderkenntnisse voll und ganz. So konnten die faszinierenden Licht- und Schattenmuster nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kreis- und Ringsegmente an der Hauptachse nicht in einem Fluss, sondern wie angeklebt wirkten. Trotzdem werden vielleicht für einige Kornkreisbesucher die schon in früherer Zeit die Langpiktogramme in England erleben durften alte Erinnerungen aufkommen, und diejenigen, die noch nie in England waren, können jetzt erahnen wie gewaltig solche Erlebnisse sein können. Hoffen wir nur, dass solch grosse Formationen bei den Hoaxern (Fälschern) nicht Schule machen, denn der Schaden und der Aufwand für die Landwirte würde dann im Verhältnis zur Feldfläche gegenüber England um ein vielfaches zu Buche schlagen. In diesem Sinne möchte ich nochmals der Familie Bernhardt für Ihre Offenheit und spontane Hilfe danken.
Kommentar: Thomas Peterlunger (Feldbegehung am 4.Juli 2004):
in Arbeit
Kommentar: Werner Anderhub (keine Feldbegehung):
Haben Sie einen Kornkreis entdeckt? Melden Sie uns dies bitte gleich jetzt!