Bilder aus dem Jahre 2001

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Kurzbericht zur Kornkreis-Saison des Jahres 2001 (hier klicken)

Bishop Cannings

Hill Barn nahe Badbury, Wiltshire

17. Juni 2001

Bild Nr. WA225 (Bild bestellen)

Milk Hill mit Pferd

Avebury, Wiltshire

20. Juni 2001

Bild Nr. WA226 (Bild bestellen)

Milk Hill

Liddington Castle, Wiltshire

24. Juni 2001

Bild Nr. WA227 (Bild bestellen)

Adams Grave

All Cannings, Wiltshire

30. Juni 2001

Bild Nr. WA228 (Bild bestellen)

Adams Grave

Gog Magog Hills, Cambridgeshire

11.Juli 2001, 205m

Bild Nr. WA229 (Bild bestellen)

Adams Grave

Milk Hill nahe Alton Barnes, Wiltshire

12.Juli 2001, 60m

Bild Nr. WA230 (Bild bestellen)

Adams Grave

Milk Hill nahe Alton Barnes, Wiltshire

(Gesamtansicht mit weissem Pferd)

12.Juli 2001, 60m

Bild Nr. WA231 (Bild bestellen)

Adams Grave

Windmill Hill, Wiltshire

15.Juli 2001, 85m

Bild Nr. WA232 (Bild bestellen)

Adams Grave

Cilcomb Down nahe No Man's Land, Hampshire

15. Juli 2001, 60m

Bild Nr. WA233 (Bild bestellen)

Adams Grave

Chilcomb Down mit Radioteleskop, Hampshire

15. Juli 2001, 60m

Bild Nr. WA234 (Bild bestellen)

Adams Grave

Avebury Trusloe, Wiltshire

22.Juli 2001, 74m

Bild Nr. WA235 (Bild bestellen)

Adams Grave

Lane End Down nahe Kilmeston, Hampshire

22.Juli 2001, 48m

Bild Nr. WA236 (Bild bestellen)

Adams Grave

Beckhampton, Wiltshire

24.Juli 2001, 65m

Bild Nr. WA237 (Bild bestellen)

Adams Grave

Gog Magog Hills, Cambridge

25. Juli 2001, 65m

Bild Nr. WA238 (Bild bestellen)

Adams Grave

Old Shaw Village nahe Locckeridge, Wiltshire

28.Juli 2001, 50m

Bild Nr. WA239 (Bild bestellen)

Adams Grave

Old Shaw Village nahe Locckeridge, Wiltshire

28.Juli 2001, 50m

Bild Nr. WA240 (Bild bestellen)

Adams Grave

Cliffords Hill Stanton St. Bernard, Wiltshire

28.Juli 2001, 55m

Bild Nr. WA241 (Bild bestellen)

Adams Grave

Cliffords Hill Stanton St. Bernard, Wiltshire

28.Juli 2001, 55m

Bild Nr. WA242 (Bild bestellen)

Adams Grave

Bailey Green nahe Privett, Wiltshire

28.Juli 2001, 50m

Bild Nr. WA243 (Bild bestellen)

Adams Grave

Riplington nahe West Meon, Wiltshire

28.Juli 2001, 36m

Bild Nr. WA244 (Bild bestellen)

Adams Grave

Morcott, Leicestershire

31. Juli 2001, 90m

Bild Nr. WA245 (Bild bestellen)

Adams Grave

Honeystreet, Wiltshire

4. August 2001, 55m

Bild Nr. WA246 (Bild bestellen)

Adams Grave

Knap Hill nahe Alton Priors, Wiltshire

5. August 2001, 85m

Bild Nr. WA247 (Bild bestellen)

Adams Grave

Alton Priors, Wiltshire

6. August 2001, 62m

Bild Nr. WA248 (Bild bestellen)

Adams Grave

Woodborough Hill , Alton Barnes, Wiltshire

6. August 2001, 62m

Bild Nr. WA249 (Bild bestellen)

Adams Grave

Milk Hill nahe Alton Barnes, Wiltshire

12.August 2001, 245m

Bild Nr. WA250 (Bild bestellen)

Adams Grave

Milk Hill nahe Alton Barnes, Wiltshire

12.August 2001, 245m

Bild Nr. WA251 (Bild bestellen)

Adams Grave

Milk Hill nahe Alton Barnes, Wiltshire

(Gesamtansicht mit weissem Pferd)

12.August 2001, 245m

Bild Nr. WA252 (Bild bestellen)

Adams Grave

Huis, Wiltshire

14. August 2001, 22m

Bild Nr. WA253 (Bild bestellen)

Adams Grave

Huis, Wiltshire

14. August 2001, 78m

Bild Nr. WA254 (Bild bestellen)

Kurzbericht zur Kornkreis-Saison des Jahres 2001

Am 8. Mai nahm Stuart Dike, Mitautor der englischen Homepage „cropcircleconnector“ Stellung auf die vielen besorgten Anfragen bezüglich „where are the crop circles – wo sind die Kornkreise?“. Bis zu diesem Zeitpunkt war es tatsächlich ruhig geblieben in den Getreidefeldern. Mögliche Erklärungen dafür gibt es einige zu erwähnen: Es war der seit Menschen gedenken nässeste Jahresbeginn, was dazu führte, dass in vielen Gegenden die Bauern die Felder ungewöhnlich spät bestellten. Wo noch nichts wächst, da zeigen sich auch keine Kornkreise.

Weiter verwiesen viele Stimmen auf die unheimlich grassierende Maul- und Klauenseuche mit den Millionen von Tieropfern. Schon möglich, dass dieses grenzenlose Abschlachten der Tiere sich hemmend auswirkte auf das Kreisgeschehen. Was mir verdächtig aufgefallen ist in England: Für die touristisch interessanten Monate Juli und August hoben die Behörden den Seuchenbann auf. Die Gegenden, und da sind auch die Getreidefelder mit eingeschlossen, konnten begangen werden. Gegen Ende August mehren sich nun wieder die Ausbruchsmeldungen neuer Seuchenherde. Heisst dies im Klartext: Das Soll der getöteten Tiere ist noch nicht erreicht. Ich hatte selbst in Farmerskreisen kritische Stimmen angehört, die die Seuchenhysterie als agrarpolitisches Instrument der Regierung darstellten. Tatsache ist, dass in England mit den hoch dotierten Entschädigungszahlungen viele Farmer ihren Hofbetrieb einstellten oder noch einstellen werden, um in Frühpension zu gehen. Dies wiederum führt zu einem noch ausgeprägteren Grossgrundbesitztum der landwirtschaftlichen Anbaufläche als bis anhin. Industrialisiert betriebene Höfe nehmen wenig Rücksicht auf Tier und Pflanze: Noch grössere Monokulturen mit noch mehr schädlichen Chemikalien sind direkte Folgen.

Mir kamen auch zynisch geäusserte Meinungen zu Ohren, die die Kornkreise pauschal als Schabernack und Blödelei sehen. Und jeder Spass gelange schliesslich an einen Punkt, an dem damit keine Lacher mehr zu ernten seien. Und genau dort seien die Kornkreise nun angekommen und deshalb sei da nichts mehr zu sehen in den Feldern. -Wenn ich jedoch auf all die Jahre der Kornkreise zurückblicke, in denen ich wachsam und interessiert das Geschehen verfolgte, so finde ich noch eine weitere Antwort auf die im April geäusserten Sorgen „Wo sind die Kornkreise?“: Innerhalb der vergangenen 10 Jahre kam es selten vor, dass bereits im April oder sogar davor aufsehenerregende Kornkreise gesichtet wurden. Die ersten Saisonhöhepunkte tauchten meistens erst im Monat Juni auf. Diese Regel besitzt jedoch die bekannten Ausnahmen. Inzwischen haben wir Ende August und es ist an der Zeit, eine kurze Zusammenfassung der Fakten abzugeben. Selbstverständlich kommen in den Monaten September und Oktober noch vereinzelte Kornkreise zum Vorschein. Die Hauptsaison sollte jedoch abgeschlossen sein.

Es blieb bis zuletzt ein kornkreisarmes Jahr. Dies bezieht sich sowohl auf England wie auch auf die übrige Welt. Bis anhin sind knapp 150 Zeichen weltweit registriert. Davon entfallen auf das Mutterland der Kreise, England 84, was gegenüber dem Vorjahr (139) wenige und gegenüber 1999 (170) sehr wenige sind. Dann folgen Deutschland mit 21 (Vorjahr 25), die Niederlande mit 14 (18), die Tschechische Republik mit 10 (32), Kanada mit 7 (10) und einige weitere Nationen mit vereinzelten Kreisen.

Die Fälscher- oder sogenannte Hoaxerszene hat sich insbesondere im Kerngebiet Englands (Wiltshire) stark bemerkbar gemacht. Dies war vielerorts im Felde derart offensichtlich, dass sich jegliche weitere Untersuchungen erübrigten. Das Gesehene im Felde wie auch das Luftbild zeigten deutliche Spuren menschlichen Ursprunges (frische Fusstritte in den nassen Feldern; grossflächig beschädigte Âhren, Unregelmässigkeiten in der Geometrie: fehlende Ausstrahlung und Harmonie beim Motiv).

In England haben sich die bedeutenden Formationen auf viele Grafschaften verteilt. Die Konzentration auf Wiltshire und Hampshire hat sich gesamthaft gesehen abgeschwächt: So sind ebenfalls bedeutende Kornkreise in Leistershire, Yorkshire, Northamtonshire, Cambridgeshire, Somerset, Kent, Sussex, Bedfordshire, Hertfordshire, Devon, Derbyshire, und in den Midlands erschienen.

Das weltweite Interesse am Phänomen hat sich einerseits durch die hohen Besucherzahlen (auch aus der Schweiz) wie auch an den durchgeführten filmischen Projekten vor Ort gezeigt, die ab kommendem Jahr im Kino und an Filmfestspielen zu sehen sein werden. Spielfilme wie „A place to stay“ aus England oder „Signs“ aus Hollywood, aber auch mehrere Dokumentarfilme werden das Phänomen noch breiter an die Ôffentlichkeit bringen. Und dies ist sicher nicht nur zur Freude der Farmer und der Kornkreisforschung. Denn mit welcher Unbekümmertheit ganze Busladungen von Touristen in die Felder gefahren werden, ohne dies mit dem entsprechenden Farmer abgesprochen zu haben, grenzt schon an Frechheit. Ich möchte hier an dieser Stelle stellvertretend für all die klagenden Bauern darauf hinweisen: Wer beabsichtigt, Gruppen in die Felder zu führen, trägt die entsprechende Verantwortung und hat dies mit dem Farmer zu klären. Ich weiss aus Erfahrung, dass dies grossen Aufwand bedingt (Vorbereitung, Verhandlungsgeschick, Kosten). Auch aus der Schweiz sind mir in diesem Jahr diesbezügliche unrühmliche Beispiele aufgefallen!

Dessen ungeachtet haben die Kornkreise 2001 die Geschichte des Phänomens bereichert, in einzelnen Beispielen jegliche bisher geltenden Regeln gesprengt. Der Kornkreis auf dem Milk Hill in Wiltshire vom 12. August gehört dazu: 409 Einzelkreise auf rund 250 Metern Durchmesser; und dies mitten in einem Gebiet, wo viele Tiefflieger nach Kornkreisen Ausschau halten. Dies ist der ab sofort geltende Masstab für alle, die immer noch meinen, es handle sich um ein banales Geschehen. Selbst aus der Ecke der „Kornkreishoaxer-Elite“ zollte John Lundberg dieser Formation grossen Respekt. Er hat über Internet verlauten lassen, dass bei dieser Dimension gerade noch 30 Sekunden für die Erstellung eines Kreises zur Verfügung stünden, ungeachtet der Qualität der Lagen des gelegten Kornes. Es ist eine nach einer doch eher verwirrenden Saison deutliche und passende Antwort des Phänomens. Anstelle langen Beschreibens weiterer Ereignisse schauen Sie sich doch einfach einige Luftaufnahmen in unserer Bildergalerie an. Dann werden Sie feststellen, dass zwar anzahlmässig auf „Where are the crop circles?“ eher eine bescheidene Antwort gegeben wurde in diesem Jahre. Dafür ist die Antwort in qualitativer Weise eindeutig ausgefallen in der Saison 2001.

Werner Anderhub, 28. August 2001