Einschätzung: |
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Beurteilung nach Begehung durch Beni Sidler: wahrscheinlich echt
Beurteilung nach Begehung durch Peter Jetzer am Mittwoch den 15. Juli 2009 um 20 Uhr:
Die für schweizerische Verhältnisse ungewohnten Ausmasse von ca. 120m und vor allem die Komplexität der geometrischen Form haben mich überrascht.
Ohne Luftaufnahme wäre es nur mit grossem Aufwand möglich gewesen diese aussergewöhnliche schneckenartige Spiralform aufs Papier zu bringen.
Im Feld stehend, war es schwierig einen Eindruck und eine genaue Vorstellung der Form zu erhalten.
Da ich im Detail leider keine offensichtliche Merkmale eines „echten“ Gebildes gefunden habe, konzentrierte ich mich auf Spuren mechanischer Machart.
Nach genauer Untersuchung habe ich „leider“ solche Verletzungen an mehreren Orten festgestellt. Natürlich ist diese Entdeckung keine abschliessende Einstufung ob „echt“ oder von Menschenhand gemacht, aber es sind markante Spuren die in der Vergangenheit bei vielen untersuchten Kornkreise „mechanischer“ Entstehungsart vorhanden waren.
Leider möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ins Detail gehen, da dies Kornkreisfälscher helfen würde, ihre Techniken zu verbessern. Ich bitte um Verständnis.
Nach meiner Felduntersuchung bleibt natürlich die Frage: wie wurde diese genaue Geometrie (wenn mechanischen Ursprungs) ins Feld gelegt ohne (für mich) sichtbare Spuren und Hilfslinien zu hinterlassen?
Eine Variante wäre evt. GPS. Leider bin ich auf diesem Gebiet nicht wirklich bewandert. Es wäre daher sehr interessant, wenn sich Spezialisten bei uns melden würden, die sich mit dieser Technologie auskennen.
Beurteilung: Nach heutigem Stand meiner Erkenntnisse und Felduntersuchung, Machart durch mechanische Hilfsmittel.
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Dank: |
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An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei der Besitzerfamilie für die Erlaubnis zur Besichtigung des Kreises.
Dank dem grossen Einsatz der Familie Müller Heimberg blieb ein grosser Teil des Kornkreises unberührt und konnte von den Besuchern bis zum letzten Tag bewundert werden. Es hat sich bewährt, nicht den ganzen Kreis zur Besichtigung frei zu geben um so 3/4 der Formation während mehr als 3 Wochen im ursprünglichen Zustand zu erhalten. |